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Weder die Landwirte noch die Umwelt haben etwas zu lachen, wenn Fusarium-Pilze Getreide infizieren, denn sie produzieren Gifte, die nicht nur Nahrungs- und Futtermittel belasten, sondern auch in unsere Gewässer gelangen können.
Zuviel Nässe ist gefährlich für Weizen und Mais. Das Erntegut kann so stark geschädigt werden, dass es weder zu Nahrungs- noch zu Fütterungszwecken verwendet werden darf. Die Gründe sind unter anderem Pilze der Gattung Fusarium, die bei Getreide die Ähren, Körner und Halme und bei Mais fast alle Pflanzenteile befallen. Dabei können sie giftige Stoffe, so genannte Mykotoxine, produzieren, die vor und nach der Ernte von Pflanzen und Pflanzenresten mit dem Regen in den Boden und in die Gewässer gelangen. ART untersucht diese bisher kaum beachtete Schadstoffquelle indem sie ein Weizen-Versuchsfeld mit mehreren Fusarium-Arten infiziert. Unter dem Feld fängt ein Drainagesystem das Sickerwasser auf. Dieses untersuchen unsere Forschenden anschliessend auf rund 50 mögliche Pilzgifte. Parallel dazu analysieren sie mehrere Flüsse mit Getreideflächen im Einzugsgebiet. Die so erhobenen Daten bilden die Basis für eine erste Risikobewertung von Mykotoxinen in unseren Gewässern.
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