Beginn Inhaltsbereich

Beginn Navigator

Ende Navigator



Allgemeine Medienmitteilungen


21.01.2016   
Landwirtinnen und Landwirte sollen in Zukunft die Möglichkeit haben, die Nachhaltigkeit ihrer Betriebe anhand von Indikatoren zu bewerten. Agroscope stellte an der dritten Nachhaltigkeitstagung neue methodische Entwicklungen bei der Nachhaltigkeitsbewertung für Landwirtschaftsbetriebe vor. Mehrere Beiträge zum Thema Milch aus der Schweiz und aus Deutschland illustrierten die Nachhaltigkeitsbewertung anhand praktischer Anwendungen.

03.12.2015   
Nachdem die Kirschessigfliege Drosophila suzukii im Jahr 2014 in allen Beerenkulturen schwerwiegende Schäden verursacht hat, verlief das Jahr 2015 ohne grössere Probleme. Dank den von Agroscope entwickelten Bekämpfungsstrategien und der hohen Sommertemperaturen konnte der Schädling wirksam bekämpft werden.

30.11.2015   
Das Nationale Bioforschungsforum (NBFF) soll Forschungsbedürfnisse der Biopraxis erkennen und Schwerpunkte für die Bioforschung setzen. Im NBFF, gemeinsam getragen vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL, dem Dachverband der Schweizer Knospe-Betriebe Bio Suisse und Agroscope, sind rund fünfzig Persönlichkeiten aus der Schweizer Bioforschung und -praxis vertreten. Die erste Zusammenkunft zum Aufbau des Netzwerks Ende November in Frick (AG) war dem Dialog von Forschung und Praxis im Biolandbau gewidmet.

24.11.2015   
Agroscope hat die Vielfalt der einheimischen Birnen unter die Lupe genommen. Die Forschenden identifizierten mithilfe molekulargenetischer Analysen eine beeindruckende Anzahl von 840 einzigartigen, in der Schweiz heimischen Birnensorten. Nebst der Erhaltung dieser ursprünglichen Vielfalt ist die Beschreibung der Sorten auch die Grundlage für eine vermehrte Nutzung. Es gibt zahlreiche ‚Markt-Nischen‘ zu besetzen, wobei eine attraktive Birne gewisse Vorteile hat. Es sind jedoch vor allem die inneren Werte, auf die es ankommt.

13.11.2015   
Ende Oktober wurden in den Waadtländer Gemeinden Blonay und La Tour de Peilz zwei Krankheitsherde der Goldgelben Vergilbung entdeckt. Molekulare Analysen des Labors für Phytoplasmologie von Agroscope in Changins ergaben das gleiche Ergebnis wie die Feldbeobachtungen und bestätigen die Präsenz der Krankheit. Die beiden Parzellen sind stark befallenen und es sind Rebstöcke der Sorten Gamay, Garanoir, Gamaret, Mara und Pinot Noir unterschiedlichen Alters betroffen.

27.10.2015   
Feuerbrand ist weltweit die bedeutendste bakterielle Krankheit bei Apfelbäumen. Forschende der ETH Zürich übertrugen mit einer gentechnischen Methode ein Resistenzgen gegen Feuerbrand aus einem Wildapfelbaum in die Sorte ‚Gala‘. Ein Feldversuch mit diesen Bäumen soll nun ab Frühjahr 2016 auf der Protected Site in Zürich, am Agroscope-Standort Reckenholz durchgeführt werden. Agroscope will abklären, ob die eingebrachte Resistenz Veränderungen der Sorteneigenschaften bei Gala bewirkt. Das Bewilligungsgesuch hat Agroscope Anfang Oktober beim Bundesamt für Umwelt eingereicht.

23.10.2015   
Auf dem Weg von der Scholle bis zum Teller geht mehr als die Hälfte der Kartoffelernte verloren. Das zeigt eine neue Studie von Agroscope und der ETH Zürich. Optimierungen bei den Produzenten und im Handel sowie Verhaltensänderungen bei der Konsumentenschaft könnten die Situation mildern.

20.10.2015   
Der erste Band der von der AMTRA herausgegebenen Buchreihe La Vigne wurde mit dem prestigeträchtigen OIV-Preis als bestes Buch des Jahres 2015 ausgezeichnet. Es erhält den 1. Preis in der Kategorie Weinbau. Die Verleihung fand gestern in den Räumlichkeiten der rumänischen Botschaft in Paris statt. Diese hohe Auszeichnung würdigt die ausserordentliche Arbeit in diesem Referenzwerk und bestätigt die internationale Ausstrahlung der Forschung von Agroscope.

13.10.2015   
Seit einigen Jahren kommt es auf der Nordhalbkugel zu massiven Verlusten von Bienenvölkern. Eine mögliche Ursache dafür sind geschwächte Bienenköniginnen. In einer neuen Studie konnte nun aufgezeigt werden, dass zwei Insektizide aus der Gruppe der Neonikotinoide den Bienenköniginnen erheblichen Schaden zufügen – und sie dadurch daran hindern können, ihre zentrale Funktion im Bienenvolk wahrzunehmen. Die Insektizide dürfen in der EU und der Schweiz seit 2013 nur noch beschränkt angewendet werden.


Ende Inhaltsbereich



http://www.agroscope.admin.ch/aktuell/00198/05299/index.html?lang=de