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Allgemeine Medienmitteilungen


27.01.2015   
Agroscope und das private Forschungs- und Entwicklungszentrum CSEM wollen in Zukunft stärker zusammenarbeiten. Die beiden Forschungsinstitutionen wollen Synergie-Potenziale für Industrie, Landwirtschaft und Umwelt erschliessen, die Mikro- und Nanotechnologie, Mikroelektronik, Photovoltaik und Kommunikationstechnologien bieten. Gemeinsam sollen Instrumente und Prozesse geschaffen werden, welche die Produktivität in der Landwirtschaft steigern und gleichzeitig die natürlichen Ressourcen schonen.

28.11.2014   
Aufgrund der hohen wirtschaftlichen und historischen Bedeutung des Chas-selas verfolgt Agroscope die Biodiversität dieser Rebsorte seit 1923. Bis 2013 konnten dank der Forschungsarbeiten 283 verschiedene Biotypen mit spezifi-schen Eigenschaften identifiziert und konserviert werden. Dieses Kulturerbe erlaubt es, die Vielfalt der Biotypen zu erhalten und die Qualität der Weine zu fördern.

21.11.2014   
Welche Perspektiven hat die Landwirtschaft im Berggebiet und welche Strategien sollen die Bergbetriebe in Zukunft verfolgen? Im Rahmen des Forschungsprogramms AgriMontana hat Agroscope unter anderem verschiedene Minimalnutzungsverfahren wie das arbeitsextensive Mulchen oder die Beweidung mit Robust-Rassen als Massnahmen zur Offenhaltung der Kulturlandschaft beurteilt. Zentral bei der Diskussion um Perspektiven der Berglandwirtschaft und um die Flächennutzung sind der regionale Kontext und die Entwicklung umfassender Nutzungsstrategien.

13.11.2014   
Die biologische Landwirtschaft bringt Schweizer Landwirtinnen und Landwirten eine höhere Wertschöpfung. Insbesondere bei der Regulierung von Unkräutern, Krankheiten, Schädlingen und bei der Düngung sind im biologischen Landbau wegen des Verzichts auf chemisch-synthetische Hilfsstoffe die Eingriffsmöglichkeiten eingeschränkt. Um die Forschung im biologischen Landbau noch effektiver zu gestalten, wollen das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und Agroscope ihre Zusammenarbeit verstärken und gemeinsam neue Techniken entwickeln.

11.11.2014   
Die Kraut- und Knollenfäule ist weltweit die bedeutendste Krankheit der Kartoffel. Forschende der Universität Wageningen (NL) haben mit gentechnischen Methoden Gene aus Wildkartoffeln, die eine Resistenz gegen diese Krankheit verleihen, in zwei Kartoffelsorten übertragen. Agroscope will abklären, ob die so eingebrachte Resistenz im Feld unter Schweizer Bedingungen wirkt. Der Versuch soll ab März 2015 auf der Protected Site in Zürich, Reckenholz durchgeführt werden. Das Bewilligungsgesuch hat Agroscope beim Bundesamt für Umwelt eingereicht.

07.11.2014   
Agroscope und der Universität Genf ist es gelungen, stille Pilzgene zu aktivieren. Mit Hilfe von epigenetischen Modifikatoren konnten die Forschenden einen neuen Horizont aktiver Moleküle erforschen, um mit ihrer fungiziden Wirkung Pilze zu bekämpfen, die für Kulturpflanzen und Gesundheit schädlich sind. Das Potenzial dieser Methode ist fast unbeschränkt und könnte der Anfang unerwarteter Entdeckungen sein, die für Medizin und Landwirtschaft von grossem Interesse sind.

21.10.2014   
Im Ackerbau spielen Bodenlebewesen eine wichtige Rolle: Ein funktionierendes unterirdisches Nahrungsnetz aus Bakterien, Pilzen und Bodentieren kann die Pflanzenernährung verbessern, die landwirtschaftlichen Erträge erhöhen und die Auswaschung von Nährstoffen reduzieren. Eine im Journal of Applied Ecology publizierte Agroscope-Studie zeigt, dass sich eine Boden schonende Bewirtschaftung auszahlt. Wird den Organismen im Boden mehr Sorge getragen, können Düngemittel gespart und Gewässer geschont werden.


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