Agroscope

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Medienmitteilungen ACW 2013


13.05.2013   
Der Rotschwingel ist ein kleines, in fast all unseren Regionen angesiedeltes Gras. Er zeichnet sich durch seine überdurchschnittliche Stressresistenz aus. Es ist daher kaum verwunderlich, dass er in zahlreichen Rasen- und Wiesenmischungen enthalten ist. Agroscope enthüllt nun das Geheimnis um diese unscheinbare Pflanze, die massgeblich für stabile Weideerträge sorgt.

15.04.2013   
Die bereits erfolgreich eingeführten Züchtungen Gamaret, Garanoir, Diolinoir, Carminoir und Galotta trumpften auf mit optimierter Qualität und Traubenfäule-Resistenz. Jetzt konzentriert sich die Forschung bei Agroscope seit 1996 darauf, Rebsorten zu züchten, die gegen die wichtigsten Pilzerkrankungen resistent sind. So kann Agroscope dieses Jahr die erste rote Traubensorte mit hoher Resistenz gegen Echten und Falschen Mehltau sowie gegen Graufäule vorstellen: Divico. Diese Rebsorte ergibt Weine mit Gamaret-ähnlicher Qualität. Der Name erinnert an den legendären Anführer der Helvetier. Divico ermöglicht einen reduzierten Pflanzenschutzmitteleinsatz und somit einen ökologischeren Weinbau.

12.02.2013   
In der Medizin, wie auch in der Landwirtschaft wird das Problem der fungizidresistenten pathogenen Pilze immer bedenklicher. Da in der Medizin nur wenige Aktivsubstanzen zur Pilzbekämpfung zur Verfügung stehen, müssen neue Substanzen gefunden werden um das Problem der Resistenzen zu lösen. Mit dem Ziel eine neue Generation natürlicher Fungizide zu finden, hat Agroscope ein innovatives Forschungsprogramm angeregt, bei dem drei Institute der Genferseeregion (Agroscope, IMUL, UNIGE/EPGL) zusammenarbeiten. Dank der Resultate dieser neu gewonnenen Synergien sollen als Endziel neue, effiziente Therapien entwickelt werden, welche die aktuellen Resistenzprobleme, und vor allem den grossen Mangel an fungiziden Substanzen lösen.

04.02.2013   
Pueraria, auch Kudzu genannt (Pueraria lobata, Willd. Ohwi., Fabaceae), gehört gemäss IUCN* weltweit zu den 100 aggressivsten invasiven Neophyten. In wenigen Jahren kann Pueraria unter günstigen Bedingungen eine existierende Vegetation komplett überdecken und zerstören. Ihr Stängelwachstum erreicht bis zu 27 cm pro Tag (!) – mit einschneidenden Konsequenzen auf die Biodiversität oder die Entwicklung von landwirtschaftlichen Kulturen. In der Schweiz ist Pueraria seit etwa 2 Jahrzehnten im Tessin präsent. Es sind 35 Befallsherde bekannt und unter Beobachtung. Angesichts ihres sehr schnellen Wachstums hat Agroscope Versuche durchgeführt, um das Ausbreitungspotenzial und Bekämpfungsmassnahmen zu erforschen.

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