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Medienmitteilungen 2009


21.12.2009   
Das landwirtschaftliche Einkommen der Betriebe in den Bergzonen III und IV ist in den letzten zehn Jahren nur leicht gewachsen oder stagnierte sogar. Hingegen verzeichneten insbesondere die Betriebe in der Bergzone IV einen starken Anstieg der ausserlandwirtschaftlichen Einkommen.

18.12.2009   
In der Schweiz sind zwei neue Gelbrostrassen bei Weizen entdeckt worden. Die Forscherinnen und Forscher der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW haben geprüft, wie hoch das Risiko für die Weizen- und Triticaleproduktion in der Schweiz ist. Die zwei Rassen unterscheiden sich deutlich von jenen, die bereits in der Schweiz angesiedelt sind. Abgesehen von Virulenzen, wie sie in der Schweiz noch nie beschrieben wurden, sind diese Stämme in der Lage, Weizen bei höheren Temperaturen zu befallen. Diese andersartige Verhaltensweise erfordert eine gewissenhafte Prüfung der Anfälligkeit der Sorten. Gewächshausversuche in Changins haben gezeigt, dass die wichtigsten Weizensorten resistent sind. Eine Publikation, mit näheren Hinweisen ist in Vorbereitung.

15.12.2009   
Eine Kontamination der gelesenen Trauben mit dem Asiatischen Marienkäfer kann den Geschmack des Weins negativ beeinflussen. Die Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW hat daher diesen Herbst das Vorkommen des Marienkäfers in den Schweizer Rebbaugebieten untersucht. Vom Baselbiet bis ins Waadtland konnte kein einziges Insekt in den Trauben beobachtet werden.

14.12.2009   
Anfang 2010 erscheint eine revidierte europäische Richtlinie zur Risikobewertung von Pflanzenschutzmitteln für Vögel. Die Schweiz wird in den nächsten Monaten die neue Richtlinie prüfen. Gezielt sollen diejenigen Aspekte übernommen werden, die dazu beitragen, die eigenen Prognosemodelle zu optimieren und die Pflanzenschutzmittelprüfung weiter zu präzisieren. Ein Aspekt wird bereits heute als sehr relevant betrachtet: Neu sollen Prognosen für die Wirkung von Pflanzenschutzmitteln auf Vogelküken möglich sein. So können nicht nur erwachsene Vögel, sondern auch die empfindlicheren Jungvögel besser geschützt werden.

11.12.2009   
Die Weinlese begann dieses Jahr im September und schloss generell unter ausgezeichneten Bedingungen in der ersten Hälfte von Oktober ab. Die Oenologen haben somit qualitativ hochstehenden Rohstoff in den Händen. Die Bilanz der Weinlese für die Versuchsbetriebe der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW in den verschiedenen Rebbaugebieten der Schweiz ist sehr erfreulich, da die Rebe die klimatischen Bedingungen während der Reife besonders gut verwertete.

08.12.2009   
Das Aussehen eines Apfels stellt ein Erstkaufkriterium dar, doch ein schmackhaftes Aroma kann einen schlechten ersten Eindruck wettmachen. Dies ermittelten Sensorik-Wissenschaftler der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW dank eines neuen Forschungsansatzes. Das Ziel: Konsumverhalten und Wünsche von Konsumentinnen und Konsumenten in die Züchtung neuer Apfelsorten mit einbeziehen.

07.12.2009   
Als Anstoss für eine weiterführende Bearbeitung organisierten das Schweizerische Nationalgestüt SNG in Zusammenarbeit mit dem Observatoire de la filière cheval OFiChev eine Table ronde «Ethik und Pferd» mit den Zielen, gemeinsame Wege einer Sensibilisierung ohne Beschuldigungen zu finden und ein stetiges sich Hinterfragen im Umgang mit Pferden zu erreichen.

03.12.2009   
Pilze sind für unsere Pflanzen von grosser Bedeutung. Sie liefern ihnen Nährstoffe und unterstützen sie so beim Wachstum. Nun zeigt sich, dass sie dabei einen sehr sozialen Ansatz haben.

01.12.2009   
In den letzten Jahren sind zahlreiche Hochstammbäume dem Feuerbrand zum Opfer gefallen. Deshalb drohen Mostäpfel zur Mangelware zu werden. Die Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW gibt nun gemeinsam mit den Mostereien Gegensteuer. Unter traditionellen und neu gezüchteten Hochstamm-Sorten sucht sie jene, die nicht nur reichlich Ertrag abliefern und gut schmeckenden Apfelsaft ergeben, sondern vor allem auch robust gegenüber Krankheiten sind. Konsumentinnen und Konsumenten sollen auch weiterhin schmackhaften Schweizer Apfelsaft aus IP- und Bio-Anlagen geniessen können.

26.11.2009   
Gewisse Pilze der Gattung Fusarium können sich sich für Pflanzen und Menschen als gefährliche Krankheitserreger entpuppen, sind sie doch resistent gegenüber herkömmlichen Mykose-Behandlungen. Ein von der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW initiierter, neuartiger Ansatz wird gemeinsam von drei Institutionen im Genferseebogen (ACW, CHUV [Universitätsspital Lausanne], UNIGE/EPGL [Schule für Pharmazie Genf-Lausanne]) verfolgt. Er soll es ermöglichen, die gegenseitige chemische Kriegsführung dieser Pilze zu nutzen, um Moleküle einer neuen Generation zu erforschen, die anschliessend zu Behandlungszwecken sowohl in der Medizin als auch in der Agronomie mit Erfolg eingesetzt werden könnten.




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